Kurz gesagt
Unter anderen Neurodivergenten fühlen sich viele sofort verstanden. Gemeinschaft gehört zu den stärksten Hilfen.
Wer sich mit anderen autistischen Menschen verbunden fühlt, berichtet in Studien mehr Selbstwert und weniger Depression. Diskriminierung und ständiges Verbergen hängen dagegen mit schlechterer Gesundheit zusammen.
Spät Diagnostizierte beschreiben Austausch mit anderen als besonders wertvoll. Wie gut einzelne Angebote wirken, ist noch wenig untersucht.
Drei Dinge zum Ausprobieren
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Eine Selbsthilfegruppe
Vor Ort oder online, für Autismus, ADHS oder beides. Adressen findest du auf der Seite Diagnose-Wege.
erste Studien -
Moderierte Online-Räume
Moderierte Gruppen sind oft ruhiger und sicherer als offene soziale Netzwerke. Du kannst erst mitlesen und später mitschreiben.
aus Erfahrung -
Bücher und Podcasts von Betroffenen
Wenn Treffen gerade zu viel ist: Lesen und Hören bringt auch Zugehörigkeit, in deinem Tempo.
aus Erfahrung
Bei AuDHS anders
Manche fühlen sich in reinen Autismus- oder reinen ADHS-Gruppen nur halb verstanden. Frag ruhig nach Gruppen, in denen AuDHS ein Thema ist.
„Ich bin unter anderen Autist:innen viel weniger müde – deshalb.“
Quellen (4)
- Cooper et al. (2017): soziale Identität und Selbstwert
- Botha & Frost (2020): Minority Stress
- Crane et al. (2021): Programm nach der Diagnose
- van Asselt et al. (2026): Minority Stress