Kurz gesagt
Ob und wem du von AuDHS erzählst, entscheidest du. Es gibt kein Muss und keinen richtigen Zeitpunkt.
Studien zum Erzählen am Arbeitsplatz zeigen sehr gemischte Ergebnisse. Gut geht es eher, wenn das Gegenüber Bescheid weiß, offen ist und du die Kontrolle über die Information behältst.
Manchen hilft es, über konkrete Bedürfnisse zu sprechen statt über eine Diagnose.
Drei Dinge zum Ausprobieren
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Wem, wozu, wie viel?
Kläre vorher für dich: Wem möchtest du es sagen? Was soll sich dadurch ändern? Wie viel möchtest du teilen?
erste Studien -
Bedürfnis statt Diagnose
Statt „Ich habe AuDHS“ geht auch: „Ich arbeite besser mit schriftlichen Aufgaben“ oder „Ich brauche nach Meetings eine kurze Pause“.
aus Erfahrung -
Schrittweise erzählen
Du kannst klein anfangen, bei einer vertrauten Person, und später entscheiden, ob mehr Menschen es wissen sollen.
aus Erfahrung
Bei AuDHS anders
Zwei Diagnosen bedeuten zwei Erklärungen, und beide sind wenig bekannt. Viele finden es einfacher, mit konkreten Bedürfnissen zu beginnen.
„Ich wollte es allen erzählen und dann doch niemandem – deshalb.“
Quellen (3)
- Lindsay et al. (2021): systematischer Review zu Disclosure am Arbeitsplatz
- Romualdez et al. (2021): Faktoren für gute Erfahrungen
- Bedürfnis statt Diagnose: Erfahrungswissen